
Der Funktionsblock PRESIM_CTRL steuert eine Anwesenheitssimulation. Diese wird im Kontextmenü unter Automation Anwesenheitssimulationen konfiguriert. Ohne vollständige Konfiguration hat der Funktionsblock keine Wirkung.
Die Simulation arbeitet als Ringspeicher. Das bedeutet: Wenn beispielsweise 7 Tage konfiguriert sind, werden beim Abspielen die letzten 7 vollständig aufgezeichneten Tage wiedergegeben.
Hinweis: Es müssen alle Tage vollständig aufgezeichnet sein, um die Simulation testen zu können.
Die Aufzeichnung eines Tages ist beendet, sobald der nächste Kalendertag beginnt. Anschliessend werden bestehende Daten überschrieben, sofern sie vom ältesten aufgezeichneten Tag stammen. Wurde an einem Tag nichts aufgezeichnet, werden an diesem Tag keine Aktionen ausgeführt und die bestehende Aufzeichnung bleibt erhalten.
Hinweis: Der Funktionsblock steuert ausschliesslich den Dienst. Er hat keinen Einfluss auf die Auslastung der SPS.
Achtung: Beim Wechsel der Zeitzone wird die Anwesenheitssimulation neu gestartet.
Ist der Eingang wahr, spielt dieser die aufgenommenen Daten sofort ab. Falls eine Leuchte zu diesem Zeitpunkt am Tag leuchtete hatte, so wird diese nach der Initialisierung geschaltet. Je nach Grösse der gespeicherten Daten kann dies ein paar Sekunden in Anspruch nehmen. Da die aktuelle Aufnahme dadurch verworfen wird, sollte der Eingang nicht zu oft ein- und ausgeschaltet werden.
Der Parametereingang definiert die Dauer in Tagen der Aufzeichnung als Zahl. Der Parameter kann laufend geändert werden. Es gilt zu beachten, dass die Tage von der UNIX-Zeit berechnet werden und daher ev. nicht synchron sein werden.
Tipp: Geben Sie dem Benutzer die Möglichkeit nur die Anzahl der Wochen zu definieren, indem Sie diese mit 7 multiplizieren. Begrenzen Sie die Aufzeichnung z.B. von 7 bis 21 Tagen.
Der Eingang RESET löscht alle Aufzeichnungen sofort und stoppt die Aufzeichnung und die Wiedergabe.
Ist der Eingang wahr, so wird der komplette Funktionsblock deaktiviert. Alle anderen Eingänge sind dann wirkungslos. Die Aufzeichnung und die Wiedergabe werden dann gestoppt.
Der Ausgang ist wahr, wenn die Aufnahme begonnen hat. Ist der Wert falsch, so wird laufend aufgezeichnet. Zum Deaktivieren muss der Eingang DIS wahr sein.
Die Anzahl der aufgezeichneten Tage werden mit dem Ausgang als Zahl ausgegeben. Liegt der Wert -1 an, so wurde die Aufnahme noch nicht begonnen bzw. noch keine Aktion aufgezeichnet.