Die ESPA-Schnittstelle empfängt Meldungen einer Alarmzentrale. Aktuell wird nur das Empfangen von ESPA 4.4.4-Meldungen unterstützt.
Hinweise zum Personenschutz: Antcas Control ist kein Alarmierungsserver. Daher sollten überlebenswichtige Meldungen immer direkt übertragen werden. Es gilt zu beachten, dass andere Komponenten wie Switches, Router, Internetverbindungen o.a. beim Störfall ausfallen können.
Die Schnittstelle kann eine Verbindung mittels seriellen USB-Adapter oder über Ethernet herstellen. Bei Ethernet-Verbindungen ist der Betrieb als Server oder Client möglich. Im Client-Betrieb lassen sich beliebig viele Verbindungen gleichzeitig herstellen. Jedoch bleibt die Adresse dabei immer gleich. Daher wird die Verwendung von mehreren Slaves in dieser Konfiguration nicht empfohlen.
Je nach Konfiguration der Adresse arbeitet die Schnittstelle als Master oder Slave. Wenn die Adresse auf 1 eingestellt ist, so wird die Schnittstelle als Master betrieben. Der Master pollt dann alle konfigurierten Adressen an.
Es werden in der Installation sämtliche Adressen angelegt, auf die Antcas Control reagieren soll. Beim Empfangen von neuen Meldungen werden diese dann in der entsprechenden
id aufgelöst. Wird eine unbekannte Adresse empfangen, so wird ein neues Element mit dem entsprechendem Typ automatisch angelegt.
Hinweis: Es ist wichtig die Zeichenkodierung im Gateway zu überprüfen. Ist diese nicht korrekt werden Sonderzeichen nicht ordnungsgemäss übertragen.
Um ein Ereignis zu senden oder zu empfangen, wird eine neue Peripherie hinzugefügt und dessen
id eingestellt. Der Wert der
id entspricht der Adresse und der Rufnummer. Diese wird mit einem @ getrennt.
9000@2
Im obigen Beispiel wird die Nummer 9'000 an das Gerät mit der Adresse 2 gesendet und empfangen.
Die anderen Konstanten werden nur beim Senden von Werten verwendet.