Überwachung

Die Netzwerküberwachung ermöglicht es, einzelne Netzwerkgeräte in einer Netzwerkschnittstelle asynchron zu beaufsichtigen. Dabei werden diverse Methoden und Protokolle unterstützt.

Achtung: Alle Zeitkonstanten erwarten einen Wert in Millisekunden. Geben Sie daher alle Werte mit T#1s und nicht 1 an.

Einschränkungen

Das Intervall ist bei den Servern Nano, Pico und Touch auf T#10s beschränkt. Bei allen anderen Servern liegt das Limit bei T#500ms. Dies gilt auch dann, wenn der Befehl von der SPS her aufgerufen wurde.

Wird ein Befehl während der Laufzeit erneut aufgerufen, wird die Ausführung blockiert.

Zyklische Abfrage

Die zyklische Abfrage wird mittels Variable interval eingestellt. Ist die Zeit gleich 0, so wird keine zyklische Abfrage verwendet.

Das Intervall und das Timeout kann mittels Zeitkonstante T#1m angegeben werden.

Hinweis: Das Timeout sollte zwingend eingestellt werden.

NS-Lookup

Führt einen Nameserver-Lookup auf eine Netzwerkressource aus. Dabei kann der Befehl via SPS oder zyklisch aufgerufen werden.

Variable Beschreibung
address Gibt die Adresse an, zu welcher Informationen abgefragt werden sollen.
server Gibt den DNS-Server an, in dem die Daten abgefragt werden. Ist kein Server definiert, werden die konfigurierten DNS-Server verwendet.
port Gibt das zu verwendende Port an. Der Standardport ist 53.
interval Gibt das Intervall der Abfrage an.
timeout Gibt das Timeout nach dem Ping an.
typ Definiert den Query-Typ der Abfrage.
lookup Führt bei einer positiven Flanke einen Lookup sofort aus.
result Gibt das Resultat als Text zurück.

Ping

Führt ein ICMP-Ping mit 64 Bytes auf eine Netzwerkressource aus. Dabei kann der Ping via SPS oder zyklisch aufgerufen werden.

Variable Beschreibung
address Gibt die Zieladresse des Ping's an. Diese kann eine IP oder ein FQDN sein.
interval Gibt das Intervall der Abfrage an.
timeout Gibt das Timeout an.
ping Führt bei einer positiven Flanke einen Ping sofort aus.
pong Gibt einen Impuls bei Antwort zurück. Ist wahr, wenn der Ping erfolgreich war.
time Gibt die Laufzeit des Ping's in ms zurück. Bei Fehler wird nichts zurückgegeben.
ttl Gibt den TTL des Ping's zurück. Bei Fehler wird nichts zurückgegeben.

Port-Check

Prüft, ob eine Port am Zeilserver offen ist. Dabei kann der Befehl via SPS oder zyklisch aufgerufen werden.

Variable Beschreibung
address Gibt die Zieladresse der Prüfung an. Diese kann eine IP oder ein FQDN sein.
port Gibt das zu prüfenden Port an.
interval Gibt das Intervall der Abfrage an.
timeout Gibt das Timeout nach dem Ping an.
typ Definiert den Protokolltyp (UDP oder TCP) der Abfrage.
lookup Führt bei einer positiven Flanke einen Lookup sofort aus.
open Falls wahr, ist das abgefragte Port offen. Kann der Server nicht erreicht werden, so ist dieser ebenfalls falsch.

Traceroute

Zeigt alle TTL-Hops bis zum Ziel an. Die maximalen Hops sind 30. Dieser Wert kann nicht eingestellt werden.

Variable Beschreibung
address Gibt die Zieladresse der Prüfung an. Diese kann eine IP oder ein FQDN sein.
port Gibt das zu verwendende Port an. Dies kann nur bei der Methoden UDP und TCP verwendet werden.
interval Gibt das Intervall der Abfrage an.
timeout Gibt das Timeout nach dem Ping an.
typ Definiert den zu verwendenden Typ an. Die genauen Spezifikationen finden sich in der Linux Dokumentation zu Traceroute.
trace Führt bei einer positiven Flanke einen Trace sofort aus.
result Gibt das Resultat als Text zurück.

Wake On LAN

Mittels Wake On LAN lassen sich Geräte zeitlich starten. Diese Funktion muss meist vorher im BIOS des Gerätes konfiguriert werden.

Variable Beschreibung
address Gibt die MAC-Zieladresse des Gerätes an. Die Adresse hat das Format 00:80:41:AE:fD:7E. Die Adresse kann auch mit . _ - getrennt geschrieben werden.
wake Sendet bei einer positiven Flanke das "Magic Packet" an die angegebene MAC-Adresse. Die Netzwerk-Schnittstelle wird im Gateway eingestellt.

Tipp: Die MAC-Adresse kann aus dem IP-Scanner heraus kopiert werden.