Dateien können direkt von der SPS asynchron gelesen und geschrieben werden. Die Konfiguration geschieht dabei pro Projekt. Alle Daten inkl. allen Kennwörter werden beim Export des Projektes beibehalten.
Solange auf einem Speichermedium Daten geschrieben werden, kann das Entfernen des Gerätes zu Datenverlust oder zur Beschädigung des Dateisystems führen. Es ist daher ratsam den Schreibvorgang zu visualisieren, solange der Datenträger initialisiert ist.
Achten Sie bei USB-Speichermedien auf die Stromaufnahme. Ein zu hoher Strom kann den Server beschädigen. Dieser ist bei jedem Server unterschiedlich.
Daten, welche via FTP übertragen werden, sind auf keine Art von Angriffen geschützt, da diese im Klartext übertragen werden. Es wird daher empfohlen FTPS oder SSH2 zu verwenden.
Pro Speicher wird automatisch ein neuer Dienst erstellt. Beachten Sie daher, dass jeder dieser Dienste RAM in Anspruch nimmt, auch wenn der Speicher nicht verwendet wird.
Löschen Sie ggf. alte Daten nach einer gewissen Zeit automatisch wieder. Vorallem beim Projektspeicher kann das Vollschreiben den Server unbrauchbar machen.
Damit ein Speicher via SPS beschrieben oder gelesen werden kann, muss dieser vorher mit dem Funktionsblock FS_INIT initialisiert werden.
Alle USB-Speicher werden bei der Initialisierung mit dem Betriebssystem verbunden. Bei Speichern mit entfernten Dateisystemen, wird eine Verbindung bei jeder Aktion hergestellt und anschliessend wieder geschlossen. Diese Methode ist langsamer, jedoch schont diese die Ressourcen des Zielservers.
Beim Neustart des Servers wird der Zustand des Laufwerks in der SPS gespeichert und nach dem Start wiederhergestellt.
Bei der Konfiguration kann der Speicher direkt durchsucht werden. Um einen USB-Speicher zu durchsuchen, ist eine initialisierte Verbindung notwendig.
Als Erstes werden die Medien im Kontextmenü unter Daten Externer Speicher angelegt.
Hinweis: Die Anzahl der Speicher wird durch die verwendete
Lizenz beschränkt. Sie müssen ein
Gateway, einen
externen Speicher oder ein
Datenaustausch-Endpunkt deaktivieren, damit ein Lizenzpunkt wieder freigegeben wird.
Tipp: Speicher können auch komplett deaktiviert werden. Ist der Hacken
Aktivieren nicht gesetzt, wird auch der Dienst komplett beendet.
Damit externe Medien angesprochen werden können, ist es notwendig diese mittels Dateisystem-Funktionsblöcke in der SPS anzusprechen.
Zuerst muss das Dateisystem initialisiert bzw. im System eingebunden werden. Dies erfolgt mit dem Funktionsblock FS_INIT.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Funktionsblock FS_INIT möglichst nur einmal pro Speicher verwendet wird, da der Speicher während ein anderes Programm läuft, nicht freigegeben wird.
Folgende Protokolle werden unterstützt:
| Protokoll | Beschreibung |
|---|---|
| Eigener Projektspeicher auf dem Server selbst. Dieser Wird neben dem Projekt separat exportiert. Es kann nur ein Projektspeicher pro Projekt genutzt werden. Nach dem entfernen des Speichers bleiben die Daten erhalten. | |
| Zugriff auf einzelne Partitionen eines USB-Speichermedium. Beachten Sie die Adressierung im Kapitel USB-Anschlüsse. | |
| Entfernter SSH2-Server via SFTP. Im Moment werden noch keine Zertifikate zur Authentifizierung unterstützt. | |
| Entfernter FTP-Server oder FTP-Server via TLS-Verbindung. Manche Operationen finden im passiven Modus statt. | |
| Windows Freigabe Server. Dieser Typ ist nur ab dem Core 2 verfügbar. |
Es werden alle gängigen Dateisysteme per USB unterstützt. Dabei werden auch Partitionen auf dem Server erkannt und entsprechend angezeigt. Die folgenden Dateisysteme werden unterstützt:
Hinweis: Die Partition muss grösser als 1 MB sein, damit diese erkannt wird.
Es gibt verschiedene Szenarien, welche einen Dateizugriff erfordern können. Unter anderem können Daten direkt von einem USB-Stick in die SPS geladen oder auf den Stick geschrieben werden. Auch ist es möglich automatisch auf dem Stick eine Datei zu finden und diese einzulesen. Hier einige Beispiele: