Es gibt verschiedene Multimedia-Elemente in der
Bibliothek. Diese können in der
Visualisierung verwendet oder über
Mitteilungen versendet werden.
Wird eine Audio-Datei hochgeladen, so wird dieses Element erstellt. Folgende Formate werden dabei unterstützt: MP3, WAV, WMA, OGG, MID, RMI, M4A.
Dieses Element kann verwendet werden, um eine WAV-Audio-Datei zu erzeugen, indem ein Text in eine Sprache umgewandelt wird. Es werden folgende Stimmen unter Core 1 unterstützt:
| Stimme | Sprache |
|---|---|
| pico2wave: de-DE | Deutsch |
| pico2wave: en-US | Englisch (US) |
| pico2wave: en-GB | Englisch (GB) |
| pico2wave: es-ES | Spanisch |
| pico2wave: fr-FR | Französisch |
| pico2wave: it-IT | Italienisch |
Wird automatisch gewählt, so wird die Stimme anhand der gewählten Sprache im Projekt definiert. Existiert die Sprache nicht, so wird Englisch (US) gewählt. Bei jeder Sprache, können auch andere Stimmen zugewiesen werden.
Tipp: Alle Stimmen mit der Engine espeak, sind generell schneller, da diese direkt gestreamt werden. Dies ist bei sehr langen Texten spürbar.
Eine Kamera kann verwendet werden, um eine Bewegungserkennung auszulösen und eine Konvertierung des Videocodes durchzuführen. Der Erkennungsbereich kann individuell eingestellt werden.
Es werden folgende Streams unterstützt:
Hinweise: Antcas Control ist kein Videoüberwachungssystem. Es gibt keine Möglichkeit Clips zu speichern und zu archivieren. Dieses Feature ist nur bei den Produkten Antcas Basic, Economy, Enterprise oder höher verfügbar. Jede Kamera muss ausserdem lizenziert werden.
Lizenzierung: Für die Benutzung einer Kamera, muss eine zusätzliche Lizenz erworben werden.
Achtung: Beachten Sie die Systemlast beim Einrichten von Kameras. Womöglich muss eine niedrigere Qualität verwendet werden, wenn Frames verloren gehen. Das Verwenden von USB-Hubs, kann auch bei USB-Kameras dazu führen, dass die Bandbreite nicht ausreicht.
Wird eine Video-Datei hochgeladen, so wird dieses Element erstellt. Folgende Formate werden dabei unterstützt: AVI, MKV, DIVX, MOV, FLV, F4V, MPEG, MP4, WMV.
Hinweis: Die Infrastruktur vom Server ist im Moment nicht auf grosse Videodateien ausgelegt. Die maximale Dateigrösse sollte 100 MB nicht überschreiten, da alle Daten über die Server-RAM zwischengespeichert werden. Verwenden Sie stattdessen externe Quellen.
Eine Webcam erstellt einen MJPEG-, RTSP- oder ein RTMP-Stream zu einer Kamera. Das Kamerabild wird über einen Proxy-Server sicher auf der Visualisierung ausgegeben. Zudem wird versucht, ein JPEG-Stream in ein MJPEG umzuwandeln. Es wird jeweils eine Verbindung zur Kamera aufrechterhalten.
Tipp: Falls möglich, sollte die Framerate so niedrig wie möglich eingestellt werden.
Es ist möglich, mehrere verschiedene Typen zu wählen. Die folgenden Typen werden unten weiter erläutert.
Jegliche Ausgabe und die Vorschau im Konfigurator wird deaktiviert.
Der Standard-Typ. Das Bild wird über einen Cache gespeichert und dann direkt ausgegeben. Diese Methode stellt mehrere Verbindungen zu einer Kamera her und ist sehr Ressourcen sparend.
Hinweis: Unterstützt nur sehr langsame RTSP- oder RTMP-Streams. Die Verwendung wird daher nicht empfohlen.
Wird verwendet, damit nur ein Stream zur Kamera hergestellt wird. Jeder Stream wird aufgeschlüsselt und anschliessend an jeden Klienten gesendet. Die Geschwindigkeit der Ausgabe wird erhöht, jedoch wird die CPU-Last erhöht.
Bei der Verwendung eines Pico, Nano oder Touch Servers wird die Framerate auf zwei pro Sekunde begrenzt.
Um ein RTSP-Stream zu konfigurieren, wird die URL wie folgt angegeben.
rtsp://kamera:port/uri
Lizenzierung: Für die Benutzung einer Kamera muss eine zusätzliche Lizenz erworben werden.
ACHTUNG: Bei Verwendung von RTSP oder RTMP erhöht sich die CPU und die GPU-Last enorm. Es sollte auf die Gerätetemperatur und die CPU-Auslastung beim Konfigurieren geachtet werden.
Es ist möglich, einen Stream von einem anderen Projekt abzugreifen. Dazu muss die Berechtigung für das entsprechende Projekt im Ursprungselement vergeben werden. Ausserdem muss der Stream vom Typ Kombiniert oder Lokal sein. Diese Methode wird empfohlen, wenn z.B. bei einem Mehrfamilienhaus eine Gegensprechanlage eingebunden werden muss. Ausserdem ist hier nur eine Lizenz notwendig, da die mithörenden Projekte keine brauchen.