Funktionsblock LOGGER

Der Funktionsblock LOGGER schreibt eine Statistik für eine Variable in die Datenbank.

Hinweis: Der Logger wird nur auf der Visualisierung angezeigt, falls die Berechtigung am Symbol erfüllt ist.

Alle Informationen über Statistiken sind im Kapitel Logger und Statistiken zu finden.

Achtung: Dieser Funktionsblock kann bei kurzen Intervallen zu einer erhöhten Systemlast oder zu einer Überlast führen. Es werden Daten bei einem zu kleinen Intervall automatisch gelöscht. Werte gehen dabei verloren und werden möglicherweise dadurch inkorrekt.

Datenbank

Die Datenbank definiert nicht nur den Speicher des Funktionsblockes. Er definiert auch den Namen der Datenbank des Loggers. Beachten Sie daher, dass Sie den Namen nicht einfach Umbenennen können, da sonst eine neue Datenbank erstellt wird. Es wird empfohlen ein Präfix zu verwenden, wie Z.B. logger.Temperatur.

Um eine Datenbank zu entfernen oder zu leeren, können Sie dies unter dem Kontextmenü Daten Statistiken tun, indem Sie das entsprechende Element entfernen. Nach dem Anwenden gehen alle aufgezeichneten Daten verloren.

Eingang IN

Der Eingang erwartet eine Zahl. Diese kann vom Typ Integer (Ganzzahl) oder Float (Gleitkommazahl) sein. Liegt beim Erstellen des Loggers der Wert NULL, FALSE oder eine leere Zeichenkette an, wird der Logger nicht erstellt.

Es muss nicht angegeben werden, welcher Wert geloggt werden soll. Geloggt werden der Maximal- und Minimalwert, sowie der Durchschnittswert im Intervall vom Eingang PT. Dieser wird jeweils beim Auswerten der Datenbank berechnet. Zudem werden Werte als Inkrement unterstützt. Die Werte können dann mit der Einstellung differentiell angezeigt werden.

Werden Energiedaten geloggt, ist darauf zu achten, dass die Einheit ohne SI-Präfix gespeichert wird. Kommt von einer Schnittstelle den Wert in KW, so muss dieser mit 1000 Multipliziert werden.

Tipp: Um einen binären Wert zu loggen, verwenden Sie den Funktionsblock RT_UPTIME und setzen denselben Wert für den Eingang PT ein, wie beim Logger.

Eingang PT

Definiert das Intervall im Format T#. Wird der Eingang nicht definiert oder liegt der Wert NULL an, wird T#1s angenommen. Der Eingang kann auch dynamisch geändert werden. So kann z.B. während einer Bewässerung die Feuchtigkeitsmessung hochauflösend gespeichert werden.

Es wird empfohlen, möglichst ein grosses Intervall zu wählen. Für das Loggen einer Raumtemperatur ist ein Intervall von T#1m bis T#15m völlig ausreichend.

Hinweis: Das Intervall wurde bei den Servern Nano, Pico und Touch auf T#15m begrenzt. Bei allen anderen Servern ist dies bei T#1s.

Eingang DIS

Ist der Eingang wahr, so deaktiviert er das Loggen eines Wertes in die Datenbank. Die Durchschnittsberechnung wird unterbrochen, jedoch nicht zurückgesetzt.

Ausgang Q

Gibt denselben Wert wie der Eingang IN aus. So kann der Funktionsblock in eine bestehende Verbindung zweier Funktionsblöcken eingefügt werden.

Ausgang PT_MIN

Der Ausgang gibt das kleinst mögliche Intervall zurück. Dieses kann sich dynamisch verändern, um einen Pufferüberlauf zu verhindern. Die Variable wird vom Logger-Dienst gesetzt, wenn ein neuer Eintrag geschrieben wird.