
Der Funktionsblock CTRL_PID ist ein PID-Regler. Dieser kann sowohl als P, PI, PD oder ID-Regler verwendet werden.
Der Eingang ist der gemessene Ist-Wert. Dieser kann ohne Entprellung oder Glättung direkt in den PID-Regler übergeben werden.
Der Eingang ist der Sollwert, der erreicht werden soll. Es wird empfohlen, die Eingabe mit dem Funktionsblock DELAYVALUE4 zu verzögern.
Der Eingang setzt den PID-Regler zurück. Dabei werden die internen Timmer sowie I- und D-Anteile zurückgesetzt.
Der Eingang unterbricht alle Berechnungen sofort. Die Berechnung des I- und D-Anteils werden pausiert. Die Werte am Ausgang P und Q werde zwischengespeichert.
Der Eingang definiert den P-Anteil des Reglers. Der P-Anteil wird wie folgt berechnet:
P=(SETPOINT-IN)*Kp
Der Eingang definiert den I-Anteil als Zeitkonstante des Inkrementelles des Reglers. Der I-Anteil wird fliegend wie folgt berechnet:
I=I+(SETPOINT-IN)*(ZEIT/Ti)
Der Eingang definiert den D-Anteil als Zeitkonstante des Reglers. Der D-Anteil wird fliegend wie folgt berechnet:
D=((SETPOINT-IN)-D)*(ZEIT/Td)*MAX
Mit dem Eingang PT wird die Abtast-Zeit des Reglers definiert. Je grösser der Wert, umso kleiner die Auslastung der SPS.
Der Eingang definiert den unteren Arbeitsbereich des Reglers. Wird der Eingang nicht definiert oder ist der Wert gleich NULL, so wird 0 angenommen.
Der Eingang definiert den oberen Arbeitsbereich des Reglers. Wird der Eingang nicht definiert oder ist der Wert gleich NULL, so wird 255 angenommen.
Der Ausgang enthält alle Regler als Summe. Diese ist dem Arbeitsbereich MIN und MAX entsprechend begrenzt.
Der Ausgang P wird immer sofort berechnet.
Der Ausgang I enthält den berechneten I-Anteil.
Der Ausgang D enthält den berechneten D-Anteil.
Hinweis: Der D-Anteil wird nur korrekt berechnet, wenn die Abtastung PT definiert wurde.